Girdap

Posted 06/01/ by Diener
Categories: Alltag

Saat’e en son baktığımda 07:16 yazıyordu. Uyuyamıyordum. Uzun zamandan beri yine cok düşünüyordum. Unuttuğum beni yeniden keşfediyordum. Hani birşeye bakarsın ve “bunu bende yaşadım!”, “bu benim!” dersin ya,… öyle oldu. Duygusal bir şekilde yatağa yattım, ve uyuyamadım. Saat 07:20 olmuştu ve çok uykum vardı, ama uyuyamıyordum. Ya da bu zamana kadar uyumuştum, adeta uyurgezerdim de, şimdi uyanıyordum. Odam bana güven vermiyordu, kendimi tehdit altında hissediyordum. Ben kimim? Neden buradayım? Bu güvensizlik neden?

Güven… Insanlar “Sevgi arıyorum” der ama, aslında güven ararlar. Kendisine güvenebilecekleri birini. Aslında insan birisini olduğu için sevmez de, verdigi güven için sever. Güveni sever. Peki aldatıldığı halde bir insan hâla seviyorum derse?

Bu insan fare kapanına bırakılan peynirin üzerine giden, peyniri yeyip, tuzağa takılan fare’ye benzer. Peynirin tadı okadar hoştur ki, tuzağı fark etmez. Kurtulsa dahi yine gider kapandaki peynire aldanır. O insanın sevgisi girdapın hızına kapılır, ne çıkabilir, ne de girdapın gözüne yaklaşır…

Die Braut

Posted 19/12/ by Diener
Categories: Alltag

Es ist kalt und dunkel.

Nur die Schneeflocken bringen Bewegung in die Stille,

die in der Aura der Straßenlaterne tanzen,

wie Glühwürmchen,

angehaucht vom Wind,

entlang der kahlen Bäume,

bis auf die Erde sinkend.

Und die Erde kleidet sich wie eine Braut,

Flocke für Flocke.

Kalt und dunkel,

aber doch festlich.

Festlich,

aber doch umhüllt,

wie von einem weißen Leichentuch.

Tote Bäume, Sträucher und Blumen.

Traurig, aber doch festlich,…

…, wie eine Braut.

“Glücklich allein ist die Seele, die liebt.”

Posted 10/12/ by Diener
Categories: Alltag

[...]

“Glücklich allein ist die Seele, die liebt.” – Johann Wolfgang von Goethe

Sicherlich wird jeder dieses Zitat nach seinen eigenen Erfahrungen und Gedanken interpretieren. Viele werden es bestimmt auf die zwischengeschlechtliche Ebene ziehen, was nicht unbedingt verkehrt sein muss, aber ich habe eine andere Meinung:

Als erstes fällt mir auf den ersten Blick das Wort Seele auf, denn Bruder (!) Goethe spricht hier nicht vom Menschen (also: Glücklich ist der Mensch, der liebt.), sondern von der Seele. So gut, wie ich ihn kenne, benutzt er jedes einzelne Wort gezielt.

Nur die Liebe von der Seele gegenüber einer anderen Seele ist die wahre. Eine Liebe gegenüber dem Körper (dem schönen Aussehen) kann nicht von der Seele ausgehen.

In der Sura Hidschr Ayah 29 spricht Allah davon, dass er (swt) dem Menschen von seinem Geist/ seiner Seele eingehaucht hat:

“Wenn Ich ihn nun vollkommen geformt und ihm Meinen Geist eingehaucht habe, dann werft euch vor ihm nieder.”

Ihr wisst jetzt sicherlich worauf ich hinaus will. Die schönste Liebe, die eine Seele gegenüber einer anderen Seele verspüren kann ist die Liebe zu der Seele Allahs.

Ich weiß nicht, ob Goethe die Liebe gegenüber Menschen, der Welt, dem Allmächtigen oder die Liebe als genereller Gefühlszustand meinte, aber wie gesagt:

Jeder Mensch interpretiert nach seinen eigenen Erfahrungen und Gedanken.

Minarettverbot: Lohnt es sich aufzuregen?

Posted 01/12/ by Diener
Categories: Alltag

In vielen islamisch angehauchten Blogs muss dazu was gesagt werden. So habe ich es jetzt mitbekommen. Also gebe ich jetzt auch meinen Senf dazu:

Die Schweiz, das Land der Toleranz und Freiheit (welch Ironie) hat es nun bewiesen. Sie sind tolerant. Kann es sein, dass im schweizer Duden eine andere Definiton zu Toleranz steht, als in unserem guten alten deutschen Duden?… Anscheinend!

Wir wissen alle, dass es bei diesem Votum nicht um das Minarett ging, sondern um die Angst vor der Islamisierung.

In einem Land, in dem 400.000 von 8 Millionen Menschen Muslime sind hat man Angst vor dem Islam.

In einem Land, in dem es ganze 4 Minarette gibt ist es ja auch von Bedeutung ein Minarettverbot zu verhängen. Sehr verständlich.

Die rechte Flanke in Europa jubelt und die CDU stellt immer mehr ihre Zugehörigkeit zu dieser Flanke auf. Wolfgang Bosbach zum Beispiel hält nichts von Kritik am Verbot. Im Gegenteil, er versteht die Bedenken der schweizer Bevölkerung sehr gut. Jetzt weiß ich wieder, warum ich damals aus der CDU ausgetreten bin.

Legen wir mal die ganze Diskussion beiseite. Warum sollen wir uns jetzt aufregen? Sollen sie uns doch unsere Minarette und sogar unsere Moscheen wegnehmen. Für uns ist die ganze Erde eine Gebetsstätte. So sagt der Prophet (Friede sei auf Ihm).

Ich warte auf den Tag, an dem Moscheen geschlossen werden und Muslime auf der Domplatte, am Brandenburger Tor oder auf dem Königsplatz ihre Freitagsgebete verrichten, weil kein anderer Ort zur Verfügung steht und der Gebetsrufer sich auf den höchsten Platz stellt und “Gott ist größer” ruft. So war es zur Zeit des Propheten und so wird es immer sein, ob mit oder ohne Minarett.

Bayramımızı en içten dileklerim ile kutlarım!

Posted 27/11/ by Diener
Categories: Alltag

Drei Brüder

Posted 23/11/ by Diener
Categories: Ereignisse die die Ummah prägen

Es war einmal vor langer Zeit ein Vater, der seine drei Söhne hinaus in die weite Welt schickte, weil er sehr arm und schwach war und nicht die besten Möglichkeiten hatte sie zu erziehen und ihnen eine gute Bildung zu ermöglichen. Die Brüder zogen gemeinsam hinaus und legten sich in einem Dorf nieder.

Ihre Hoffnung gemeinsam ein Haus zu kaufen, wo sie zusammen leben können löste sich in Staub auf, als ein Streit zwischen den Brüdern entfachte. Alle drei Brüder hatten verschiedene Interessen, mit denen sie ihre Freizeit zu gestalten pflegten. Jedoch betrachtete jeder der Brüder die Freizeitaktivitäten der anderen Brüder als sinnlos und seine Aktivität als wichtiger:

1. Bruder: Dieser junge, sehr ehrgeizige und schnell aufbrodelnder junge Mann packte seine Sachen und kaufte sich ein Haus. Ihm war es egal, in welchem Zustand das Haus war. Hauptsache er konnte seine Tätigkeit ausleben. Eines Tages hörte er, dass seine Freund in seinem Heimatdorf, wo auch sein Vater weiterhin lebte, Bürgermeister geworden war und dies erfreute ihn sehr. Er vergaß seine Lieblingsaktivität und kümmerte sich fast nur noch um das politische Dasein seines Freundes im Heimatdorf.

2. Bruder: Bevor er sich auf die Suche nach seinem zukünftigen Haus machte, schrieb er ein Brief an seinen Vater und bat ihn um Unterstützung. Er war seinem Vater sehr verbunden und versuchte die Treue zu seinem Vater zu wahren. Die anderen beiden Brüder waren dem Vater sehr abgeneigt, weil dieser sie in ihren Tätigkeiten sehr gehindert hatte und seine volle Aufmerksamkeit auf den 2. Bruder lenkte.

3.Bruder: Er wurde des öfteren von seinem Vater bestraft, weil er Bücher las, die sein Vater nicht wollte. Doch er ließ sich nicht beeindrucken und las seine Bücher weiter. Er hatte sein gefallen daran die Textpassagen in seinem Lieblingsbuch, das genauso die Lieblingslektüre der anderen Brüder war, auswendig zu lernen. Er fand sein Haus und legte sich dort nieder. Er las und las….und las…lernte auswendig und lernt bis heute.

Sie waren alleine. Sie waren schwach. In einem Dorf, dass sie nicht kannten und wo viele Feinde lauerten. Der Vater war es im Endeffekt, der für die Trennung unter den Brüdern verantwortlich war. Er versuchte seine Meinung durchzusetzen. Doch dies war nur erfolgreich, solange seine Söhne im Hause waren. Als sie das Haus verliesen waren sie frei und wollten nichts mehr vom Vater wissen.

Der Vater, der in seiner Liebe zu seinen Söhnen nicht gemerkt hatte, dass er sie immer weiter von sich wegdrang.

Hawai’i…Ein Traum? Ein Wunsch!

Posted 03/11/ by Diener
Categories: Alltag

hawaiiIch habe mir wieder etwas großartiges vorgenommen. Meistens endet es in Enttäuschung, aber diesmal bin ich optimistisch.

Schon seit dem Abitur habe ich die Menschen bewundert, die ins Ausland  für ein Austauschjahr gegangen sind. Besonders haben es mir die USA angetan. Hollywood hat sicherlich eine sehr große Rolle dabei gespielt, denn auch Ihr wisst, dass in den amerikanischen Filmen die USA sehr schön und positiv dargestellt werden. Das Leben der Amerikaner wirkt einfacher und chilliger.

Und nun habe ich mir vorgenommen ein eigenes Bild vom “Land der unbegrenzen Möglichkeiten” zu machen. Besonders angetan bin ich von der Vorstellung in Hawai’i zu studieren. Okaaayy okaayyy…ich weiß was ihr jetzt denkt: “Der will doch nur an den Strand und umsonst Urlaub machen! Um ein gutes Studium geht es ihm doch garnicht.”

Jetzt könnte ich 10 Gründe nennen, warum es nicht so ist, aber es wären alle nur Argumente, die mir Hawai’i gut reden und meine Hauptabsicht verdecken….hmmm…ach was solls…Habt ihr euch schon einmal vorgestellt an einem Ort zu studieren, wo Menschen ihren Urlaub machen und unmengen Kohle dafür aufbringen müssen? :D Und du? Du bist umsonst dort! Allah segne die Menschen, die das Auslandsbafoeg erfunden haben (Sofern sie Muslime sind.)

Kurz und bündig: Ich war letzte Woche in Münster. Im Büro des College Contact und habe an einer Infoveranstaltung zur Hawai’i Pacific University teilgenommen und war im nachhinein begeistert. Am liebsten wäre ich schon am nächsten Tag im Übersee.

Die Anforderungen sind nicht allzu hoch. Ein erfolgreich absolvierter Englischtest, sprich Toefl, wird vorausgesetzt. Es sei denn man ist ein Schlitzohr wie ich und besorgt sich ein Empfehlungsschreiben vom symphatischen, verständnisvollen Marketingprofessor. (Ein bisschen Schleimen schadet nicht…es könnte ja sein, dass er auf meinem Blog landet. :D )

Das wäre erledigt und ich bin nun einen großen Schritt näher am Studium in Hawai’i. In 10 Monaten wäre es dann so weit.

P.S. Für die, die auch an einem Auslandssemester interessiert sind. Traut euch, denn es wird so gut wie alles vom Auslandsbafoeg bezahlt. Flug, Krankenversicherungen und Studiengebühren. Dazu bekommt man noch etwa 750 € Bafoeg im Monat, was man NICHT zurückzahlen muss.

Bei Interesse, schreibt mich einfach an und macht Dua, dass Allah mir den richtigen Weg zeigt. Danke im Voraus.:)

Ayet adamın yüreğine durur mu…?

Posted 27/10/ by Diener
Categories: Ereignisse die die Ummah prägen

Nur ein Wort kann dieses Video beschreiben: herzzerreißend :(

Sich für einen Moment als Schwerverbrecher fühlen…

Posted 21/10/ by Diener
Categories: Alltag

Zwei Situation:

1. Leverkusen, letzte Ramadanwoche:

Mein lieber Freund Cuma und Ich fuhren nach dem Terawih kurz was trinken und machten uns danach auf den Weg nach Hause. Ich saß im neuen Auto von Cumas Vater und weil er mir sein neues Auto zeigen wollte fuhr er eine extra längere Strecke nach Hause. Ihr müsst wissen, dass Cuma und ich Nachbarn und enge Sandkastenfreunde sind.

Wie das Schicksal so will hielt uns die Polizei zur Allgemeinen Verkehrskontrolle an und weder Cuma noch Ich hatten Personalausweise, Autopapiere und Führerschein dabei. Ich dachte mir schon: “Ok…mein Vater kann mich gleich aus der Zelle abholen.” Jedoch kam es anders:

Polizist: “Guten Abend. Allgemeine Verkehrskontrolle. Fahrzeugpapiere und Führerschein bitte und Sie bitte Ihr Personalausweis.”

Ich:“Es tut mir sehr Leid, aber wir haben keine Papiere dabei.”

Polizist:“Warum nicht?”

Ich:“Ich habe Leider eine Jogginghose an und da passt kein Portemonnaie in die Tasche.”

Polizist:“Hmm..haben Sie denn Alkohol zu sich genommen?”

Ich:“Nein. Wir sind Muslime.”

Polizist:“Haha, das heißt nix.” (Das war der traurigste Satz.) :(

Nachdem er dann unsere Daten mündlich aufgenommen hatte setzte er sich in sein Auto kontrollierte die Daten und lies uns mit einer freundlichen Verabschiedung weiterfahren.

2. Bochum, 21.10.2009

SNC00127

Ruhr-Universität Bochum (im Hintergrund: Audimax in Form einer Muschel)

Meine Freunde und Ich machten Abends einen Spaziergang durch das Unigelände, weil uns im Wohnheim langweilig war.

Grundlos stand neben uns plötzlich ein Polizeiwagen und fragte nach Personalausweisen. Wie es so ist hatten wir diesmal wieder keine Ausweise dabei. Hätte der andere Polizist, der sowieso keine Lust drauf hatte und lieber Ärger vermeiden wollte, den anderen Polizisten nicht zurückgehalten, dann wäre dieser uns fast zum Wohnheim gefolgt um unsere Personalausweise sehen zu können.

1 Land, 2 Städte…Eine dünne Linie zwischen Misstrauen und Vertrauen.

Wo würdet Ihr lieber leben?

Surah Al-Kahf Ayah 109 “Ya Qabir u ya Allah”

Posted 18/10/ by Diener
Categories: Ereignisse die die Ummah prägen

Bismillahirrahmanirrahim

قُل لَّوۡ كَانَ ٱلۡبَحۡرُ مِدَادً۬ا لِّكَلِمَـٰتِ رَبِّى لَنَفِدَ ٱلۡبَحۡرُ قَبۡلَ أَن تَنفَدَ كَلِمَـٰتُ رَبِّى وَلَوۡ جِئۡنَا بِمِثۡلِهِۦ مَدَدً۬ا

“Sprich: “”Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn, wahrlich, das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen, auch wenn wir noch ein gleiches als Nachschub brächten.”

De ki: Rabbimin sözleri için derya mürekkep olsa ve bir o kadar da ilâve getirsek dahi, Rabbimin sözleri bitmeden önce deniz tükenecektir.

Say: Though the sea became ink for the Words of my Lord, verily the sea would be used up before the words of my Lord were exhausted, even though We brought the like thereof to help.